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Volleyballparlament

Volleyballparlament wählt Nora Willi zur neuen Präsidentin

Nora Willi präsidiert als erste Frau Swiss Volley (©m-press)
Präsidentin Nora Willi flankiert von ihren ZV-Mitgliedern (von links) Federico Addiechi, Deborah Frey, Bernard Hominal, Balz Stückelberger und Roman Cantieni (©m-press)
Blumen für Goldleistungen: Philippe Saxer mit Nicole Eiholzer und Nina Betschart (©m-press)
Neu in internationalen Gremien: Stav Jacobi, Dirk Decher, Alain Fischbacher und Deborah Frey mit Bernard Hominal (©m-press)
Dank für 14 Jahre Einsatz: Martin Deubelbeiss mit Jan Rek und Aloys Fischer sowie Werner Augsburger (©m-press)
Scheidender Regionalpräsident Roger-René Müller (SVRA) mit Werner Augsburger (©m-press)

Bern, 28. November 2015. – Swiss Volley hat erstmals eine Präsidentin: Nora Willi, Unternehmerin und Mitglied des Zentralvorstandes von Swiss Volley tritt die Nachfolge des verstorbenen Präsidenten Christoph Stern an. Die dadurch entstandene Vakanz im Zentralvorstand wird am Volleyballparlament 2016 neu besetzt werden.

Das Volleyballparlament hatte die Wahl zwischen drei spannenden Kandidaturen mit kompetenten Präsidiumsprofilen: Michel Bolle, Dominik Joos und Nora Willi. Alle drei Kandidierenden sind stark im Schweizer Volleyball und Beachvolleyball engagiert und verankert. Schliesslich wählte das Parlament Konstanz und Kontinuität und sprach sich schon im ersten Wahlgang für Nora Willi aus, die bereits Mitglied im Zentralvorstand ist und damit fundierte Kennerin der Geschäfte und Geschicke des Verbandes. Damit wird Swiss Volley erstmals in seiner Geschichte von einer Frau präsidiert.

Nora Willi: „Mir liegt der Volleyballsport sehr am Herzen, ich habe eine Riesenfreude, dass ich gewählt wurde. Mir ist bewusst, dass ich mit dem mir ausgesprochenen Vertrauen auch eine grosse Verantwortung übernehme. Ich will zusammen mit dem Zentralvorstand einerseits unsere laufenden Arbeiten weiterführen und andrerseits den Schweizer Volleyball und Beachvolleyball weiterentwickeln. Unsere Sportart braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Präsenz in den Medien und in der Wirtschaft. Viele sind sich nicht bewusst, dass Volleyball die zweitgrösste Teamsportart im Land ist!“

Der bisherige Präsident Christoph Stern ist im Juni im Alter von 64 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Das Volleyballparlament wählte ihn per Akklamation zum Ehrenpräsidenten.
Die durch die Wahl von Nora Willi zur Präsidentin entstandene Vakanz im Zentralvorstand wird, wie bereits zu Beginn des Parlaments angekündigt, erst am nächsten Volleyballparlament vom 26. November 2016 bestimmt.

Mehr Entscheidungskompetenz für Konferenzen

Bei den Sachgeschäften hat das Volleyballparlament die beantragte Statutenänderung betreffend Entscheidungskompetenz der NLA-Konferenz klar angenommen. Damit soll den Konferenzen, die heute nur beratenden Charakter haben, ermöglicht werden, für gewisse Sachentscheide im Rahmen des Meisterschaftsbetriebs mehr Autonomie zu erhalten. Die Statutenänderung ist ausserdem die Basis dafür, dass beispielsweise die von den Clubs gewünschte Weiterentwicklung der NLA-Konferenz zur Swiss Volley League Konferenz durch eine entsprechende Reglementsanpassung ermöglicht werden kann.

Beachvolleyball-Nachwuchs weiter auf Medaillenkur

Beim Nachwuchs war das Beachvolleyballteam Nina Betschart/Nicole Eiholzer auch 2015 auf Goldkurs: die jungen Athletinnen standen bei den ersten European Games in Baku zuoberst auf dem Podest und haben die U22-Europameisterschaft souverän gewonnen. Das Nachwuchsteam Florian Breer/Yves Haussener holte an der U18-WM Bronze.
Für diese grossartigen Leistungen wurden die Athletinnen und Athleten am Parlament noch einmal geehrt.  

Ehrung und Verabschiedungen

An der CEV-Generalversammlung vom Oktober wurden drei Schweizer Mitglieder neu in die Kommissionen gewählt: Deborah Frey, Mitglied des Zentralvorstands in die Mediation Chamber, Alain Fischbacher in die European Legal Commission und Dirk Decher in die Beach Commission. Ausserdem wurde Stav Jacobi als Co-Opted Member ins FIVB Board of Administration gewählt. Das Volleyballparlament gratulierte den Gewählten mit einem grossen Applaus.

Nicht mehr in den Kommissionen vertreten und vom Parlament für ihre Einsätze während 14 Jahren verdankt wurden Aloys Fischer als Präsident der CEV-Juristenkommission und Jan Rek als Präsident der CEV-Schiedsrichterkommission.

Verdankt und verabschiedet wurden auch die scheidenden Regionalpräsidenten Roger-René Müller, Swiss Volley Region Aargau und Renato Colbrelli, Swiss Volley Region Solothurn.



 

Das nächste Volleyballparlament findet am Samstag, 26. November 2016, um 10.00 Uhr, im Haus des Sports, Talgut-Zentrum 27, 3063 Ittigen statt

 
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