News-Detail

Drei Teams auf dem Bundesplatz favorisiert

Für die besten Schweizer Beachvolleyball-Teams sind die am Mittwoch beginnenden Schweizer Meisterschaften in Bern der Schlusspunkt einer kräftezehrenden Saison.

Der Bundesplatz bietet seit Jahren die Kulisse für das abschliessende Turnier der Schweizer Tour. 2016 waren die Schweizer Meisterschaften die (nationale) Derniere für Nadine Zumkehr, Isabelle Forrer und Philip Gabathuler. Heuer stehen keine offiziellen Verabschiedungen für Spitzenspieler im Programm; der Umbruch ist längst erfolgt.

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré im harten ersten und Nina Betschart/Tanja Hüberli im zweiten gemeinsamen Jahr spielten sich auf der World Tour auf die Plätze 8 und 13 in jenem Ranking, das die besten acht Resultate der letzten 365 Tage umfasst. Entsprechend sind die beiden Duos im Kampf um die Goldmedaille in Bern klar zu favorisieren. Die noch titellose Heidrich und Vergé-Dépré, die Schweizer Meisterin von 2015 und 2016, sind topgesetzt.

Bei den Männern dürfte der Titelgewinn über Nico Beeler/Marco Krattiger führen. Die als Nummer 1 gesetzten Ostschweizer schafften es in diesem Jahr auf der World Tour fünf Mal unter die besten zehn, ebenfalls an den Europameisterschaften in Jurmala. Härteste Herausforderer dürften Titelverteidiger Mirco Gerson und dessen neuer Partner Michiel Zandbergen sein.

Wie gehabt werden die Schweizer Meisterschaften im national bewährten Modus gespielt. Es gibt keine Gruppenphase oder direkten K.o.-Spiele, sondern das Double-Elimination-System. Ein Duo scheidet also erst nach der zweiten Niederlage aus. Die Qualifikationsspiele vom Mittwoch und die erste Runde des Verlierertableaus vom Donnerstag werden im Beachcenter im Berner Weissenbühl-Quartier ausgetragen.

Kategorie: Beachvolleyball