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Vom 30. Juli bis 3. August findet in Deutschland die Beachvolleyball-EM statt. Qualifiziert haben sich drei Schweizer Männer- und zwei Frauenteams. Bei den Männern nehmen Haussener/Friedli, Krattiger/Dillier sowie Heidrich/Jordan teil. Bei den Frauen haben sich Hüberli/Kernen und Anouk/Zoé qualifizieren können. Insgesamt kämpfen je 32 Teams pro Geschlecht um die Medaillen.
Gespielt wird zunächst in acht Vierergruppen im Modified Poolplay – also der Gruppenerste gegen den Gruppenvierten und der Zweite gegen den Dritten. Die Sieger spielen um den Gruppensieg, die Verlierer um Platz drei. Die Gruppensieger ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Zweit- und Drittplatzierten spielen in der Round of 24 die restlichen Achtelfinalisten aus.
Damian Wojtasik, Nationaltrainer von Anouk und Zoé: Zuerst einmal gilt es herauszuheben, dass das Seeding in diesem Jahr aufgrund des Qualifikationsprozesses nicht überall das Level der Teams widerspiegelt. Es gibt viele starke Teams, die auf eine Medaille schielen. Unser Ziel mit Anouk und Zoé ist es, die Gruppe zu gewinnen und so dem Umweg über die Round of 24 entgehen zu können. Natürlich wollen wir mit einer Medaille im Gepäck vom Turnier zurückzukehren. Wir legen den Fokus aber auf das Hier und Jetzt und auf das jeweilige Spiel. Man darf nicht vergessen, dass wir ein neues Team sind und wir immer noch an unseren Werten und der Teamchemie am Bauen sind.
Rivo Vesik, Nationaltrainer von Hüberli/Kernen: Im ersten Gruppenspiel gegen die Estinnen sind wir die klaren Favoritinnen. Falls wir gewinnen, spielen wir anschliessend gegen die Lettinnen oder die Deutschen. Dass wir mit den Lettinnen in einem Pool sind, ist etwas unglücklich, da sie klar besser sind, als es ihr Ranking vermuten lässt. Paul/Kunst konnten wir dieses Jahr in Zürich schlagen und falls es zu diesem Duell kommt, sind wir leicht favorisiert. In der anschliessenden K.O.-Phase ist dann alles möglich – im Guten wie im Schlechten. Tanja und Leona sind aber bereit, haben in Gstaad sehr starke Spiele gezeigt und haben während der ganzen Saison schon eine gute Konstanz an den Tag gelegt.
Philip Gabathuler, Nationaltrainer Männer: Für mich ist die Gruppe mit Adi und Joni die ausgeglichenste aller Gruppen. Die als Nummer 1 gesetzten Mol/Berntsen profitieren beispielsweise von Punkten, die sie Ende des letzten Jahres gesammelt haben. In diesem Jahr konnten sie noch nicht ganz an diese Leistungen anknüpfen. Die Holländer und Ukrainer sind Teams, die für Adi und Joni auf Augenhöhe sind. Es liegt also vom Gruppensieg bis Platz 4 alles drin in dieser Gruppe.
Philip Gabathuler, Nationaltrainer Männer: In dieser Gruppe sind ganz klar die Tschechen die grossen Favoriten. Wir versuchen natürlich, den Tschechen ein Bein zu stellen – was in Gstaad ja bereits einmal geklappt hat – oder dann aber sicher den Deutschen und Österreichern Paroli zu bieten. Hier streben wir Platz zwei in der Gruppe an.
Philip Gabathuler, Nationaltrainer Männer: Dies ist sicher die schwierigste Gruppe, die Julian und Yves erwischt haben. Bello/Bello als Seed 1 widerspiegelt nicht gerade die aktuelle Form, ich habe auch gehört, dass ein Spieler verletzt sein soll. Von dem her ist da noch einiges ungewiss. Mit Ehlers/Wickler als Heimteam und Vize-Olympiasieger wartet dann natürlich ein sehr undankbarer Gegner als Seed 4. Auch Boermans/de Groot ist ein Topteam und vom Leistungsniveau sehr hoch einzuschätzen. Für Yves und Julian wird wichtig sein, frisch und mit viel Spiellust aufzutreten und in jedem Spiel zu versuchen, das bestmögliche herauszuholen. Dann schauen wir, was dabei herauskommt.
10:00 Uhr, Court 2: Anouk/Zoé vs. Radelczuk/Okla (POL)
11:40 Uhr, Court 4: Hüberli/Kernen vs. Hollas/Remmelg (EST)
13:30 Uhr, Court 3: Dresler/Waller (AUT) vs. Krattiger/Dillier
13:30 Uhr, Court 2: Mol H./Berntsen (NOR) vs. Heidrich/Jordan
15:30 Uhr, Court 2: Boermans/de Groot (NED) vs. Haussener/Friedli
Swiss Volley, 28.07.2025