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Das Schweizer Frauennationalteam um Headcoach Lauren Bertolacci verliert seine erste Partie der European League im finnischen Nokia denkbar knapp. Nach rund 2,5 Stunden verwertete das Heimteam aus Finnland den entscheidenden Matchball im Tiebreak zum 18:16.
Nach einem verhaltenen Start fanden die Schweizerinnen zu ihrem Rhythmus, kämpften sich in die Partie zurück und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:20. Der zweite Satz entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, den die Finninnen hauchdünn mit 26:24 für sich entschieden. Die Skandinavierinnen nutzten das Momentum und holten sich auch den dritten Satz klar mit 25:19.
Die Schweizerinnen zeigten jedoch Moral: Im vierten Satz fing sich das Team von Bertolacci wieder auf und erzwang mit einem 25:21 den Entscheidungssatz. Das Tiebreak war an Spannung kaum zu überbieten. Nach einem ausgeglichenen Beginn erarbeiteten sich die Schweizerinnen einen Zwei-Punkte-Vorsprung und erspielten sich gleich drei Matchbälle. Am Ende fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück: Die Schweiz konnte die Chancen nicht nutzen, während Finnland eiskalt blieb und der Partie bei 18:16 ein Ende setzte.
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«Es war ein sehr harter Kampf. Ich bin froh, dass wir zurück ins Spiel gefunden haben und den fünften Satz erzwungen haben. Wir haben viele Dinge gut gemacht, aber hatten einige schwierige Momente, die uns zum Verhängnis wurden. Das werden wir in den kommenden Spielen besser machen.»
Bereits morgen Samstag, 6. Juni 2026 steht das Schweizer Nationalteam wieder im Einsatz. Um 16 Uhr (CH-Zeit) geht es gegen Albanien (Weltnummer 70).
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Swiss Volley, 05.06.2026