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Joel Hauck steht mit Volley Amriswil diese Saison nicht nur im Mobiliar Volley Cup Final, sondern auch im Playoff-Final. Seit seiner letzten Saison hat sich der Mittelblocker aus dem Thurgau allerdings enorm weiterentwickelt und sich einen festen Stammplatz im Team erkämpft. So blickt der 20-Jährige auf den bevorstehenden Cup Final:
Die Erfahrungen aus dem Cup Final im vergangenen Jahr helfen mir, mich auf die grossartige Stimmung und Atmosphäre vorzubereiten. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich meine Emotionen anfühlen werden und mit welcher Euphorie ich die Arena betreten werde. Auf diese Weise kann ich mich einerseits noch stärker auf das Event freuen und mich andererseits gezielt darauf einstellen. Für mich ist es beispielsweise wichtig, eine ungefähre Struktur des Ablaufs zu kennen, um mich auf den Moment zu konzentrieren, anstatt an mögliche zukünftige Szenarien zu denken.
Ich spüre auf jeden Fall mehr Verantwortung, weil ich weiss, was ich alles kann und auch liefern muss beziehungsweise liefern will. Aus meiner Sicht bin ich es mir selbst und dem Team schuldig, das beste Volleyball zu spielen, zu dem ich fähig bin. Konkret bedeutet das für mich, mich mental gezielt vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem die gedankliche Vorbereitung auf Worstcase-Szenarios und spezifische Spielsituationen sowie die bewusste Akzeptanz von Herausforderungen. Darüber hinaus nutze ich Techniken wie Visualisieren, Journaling und andere Methoden, die mir helfen, meine mentale Stärke zu festigen. Auf diese Weise wird der Druck relativiert, da ich viele potentielle Situationen bereits im Kopf durchgespielt habe.
« Aus meiner Sicht bin ich es mir selbst und dem Team schuldig, das beste Volleyball zu spielen, zu dem ich fähig bin. Konkret bedeutet das für mich, mich mental gezielt vorzubereiten. »
Für mich ist es wichtig meine persönlichen Prinzipien und Grundlagen wieder vor Augen zu führen. «Warum spiele ich diesen Sport? Wer bin ich und was will ich repräsentieren? Welchen Einfluss hat der Sport auf mich respektive wie lasse ich mich davon beeinflussen?» Das hilft mir, mich auf mein Fundament, den Glauben, zu fokussieren und mit einer anderen Wahrnehmung in den Cup Final zu gehen. Daraus ziehe ich meine echte Motivation und richtige Wahrnehmung für diesen grossartigen Tag.
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Auf der anderen Seite schlägt Pablo Denis Cabañas für Volley Näfels auf. In seiner ersten Saison in der Schweiz erlebt der Diagonalangreifer aus Argentinien eine äusserst erfolgreiche Saison: Mit Näfels steht er nicht nur im Mobiliar Volley Cup Final und ist Topscorer aller NLA-Teams – auch steht er mit seinem Team im Playoff-Final.
Diese Rolle ist für mich sehr wichtig. Dass ich Topscorer aller NLA-Teams bin, hätte ich nicht erwartet. Ich gebe einfach immer mein Bestes, um meinem Team zu helfen.
Natürlich bereite ich mich mit der Unterstützung meiner Mitspieler und Trainer so gut wie möglich vor, um mit voller Kraft ins Finale zu gehen.
«Dass ich Topscorer aller NLA-Teams bin, hätte ich nicht erwartet. Ich gebe einfach immer mein Bestes, um meinem Team zu helfen.»
Es ist ein grosser Erfolg für den Verein, nach so langer Zeit wieder das Pokalfinale erreicht zu haben. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, dass wir es so weit geschafft haben. Das verdanken wir der Unterstützung des Trainerstabs und meinen Mitspielern sowie dem Einsatz, den wir jeden Tag zeigen. Es wäre unglaublich, den Pokal zu gewinnen und so dem Verein eine Freude zu bereiten.
Ich glaube, es wird ein sehr hartes und schwieriges Spiel, denn Amriswil ist ein sehr gutes Team. Aber auch wir haben unsere Stärken und werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen. Aguante Volley Näfels.
Swiss Volley, 26.03.2026