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Das Aufgebot für die European-League-Kampagne der Frauen steht

Diesen Juni nehmen die Schweizer Volleyballnationalteams an der CEV Volleyball European League teil. Lauren Bertolacci, Headcoach des Frauennationalteams, hat dafür 20 Spielerinnen für die ersten Trainings aufgeboten.

Diesen Sommer schlägt das Schweizer Frauennationalteam in der CEV Volleyball European League auf. Der Wettbewerb markiert einen wichtigen Meilenstein: Neben wertvollen Punkten für das internationale Ranking bildet das Turnier bereits den Auftakt der langfristigen Qualifikation für die Europameisterschaft 2028. Nationaltrainerin Lauren Bertolacci hat für diese Kampagne ihr erweitertes Kader bekanntgegeben und setzt dabei auf eine Mischung aus bewährten Leistungsträgerinnen und jungen Talenten.

Heimspiel-Highlight in der Pilatus Arena

Der Modus der European League führt die Schweizerinnen durch insgesamt drei Turniere. Ein besonderes Highlight erwartet die Fans im eigenen Land: In der neuen Pilatus Arena in Kriens geniesst das Team Heimrecht und trifft dort auf Österreich und Georgien. Zeitgleich mit den Frauen wird auch das Schweizer Männernationalteam seine Partien in der Pilatus Arena bestreiten (Details dazu folgen zeitnah). Damit verwandelt sich Kriens für drei Tage zum absoluten Volleyball-Hotspot der Schweiz.

Die vier besten Teams der Gruppenspiele qualifizieren sich für die Halbfinals, welche in Form eines Hin- und Rückspiels ausgetragen werden.

Foto: Nicolas Moor

Die Spiele des Schweizer Frauennationalteams finden wie folgt statt:

5. Juni 2026 | Schweiz vs. Finnland | Finnland

6. Juni 2026 | Sieger Preliminary Round vs. Schweiz | Finnland

12. Juni 2026 | 15.00 Uhr | Georgien vs. Schweiz | Pilatus Arena Kriens

14. Juni 2026 | 15.00 Uhr | Schweiz vs. Österreich | Pilatus Arena Kriens

20. Juni 2026 | Schweiz vs. Aserbaidschan | Austragungsort noch nicht bekannt

21. Juni 2026 | Israel vs. Schweiz | Austragungsort noch nicht bekannt

Die erweiterte Kaderliste des Frauennationalteams im Detail:

Pass

Oriane Hämmerli (Jahrgang: 1996, Grösse: 172, Klub (Saison 2024/25): VBC Cheseaux)

Méline Pierret (1999, 175, Béziers Angels FRA)

Mitte

Fabiana Branca (2000, 183, Viteos NUC)

Alix De Micheli (2001, 183, Viteos NUC)

Magdalena Kneubühler (2004, 189, Sm’Aesch Pfeffingen)

Charlotte Schneider (2005, 180, Viteos NUC)

Samira Sulser (1995, 187, Avarca de Menorca ESP)

Aussen

Meret Aarden (2008, 181, NNV Eaglets Volley Aarau)

Chiara Ammirati (2002, 176, Béziers Angels FRA)

Julie Lengweiler (1998, 188, SAGA Hisamitsu Springs JPN)

Amélie Lengweiler (2004, 181, Viteos NUC)

Sindi Mico (2004, 185, Ladies in Black Aachen GER)

Noelle Schenker (2004, 183, Sm’Aesch Pfeffingen)

Sarina Wieland (1997, 178, Volley Düdingen)

Leana Zuvic (2006, 185, VC Kanti Schaffhausen)

Diagonale

Maja Storck (1998, 184, PGE Grot Budowlani Łódź POL)

Fiona Maeder (2003, 187, Béziers Angels FRA)

Libera

Thaïs Freymond (2003, 173, VBC Cheseaux)

Flavia Knutti (1998, 172, Infomaniak Genève Volley)

Fabiana Mottis (2003, 165, Allianz MTV Stuttgart GER)

Lauren Bertolacci hat mehr junge Spielerinnen aufgeboten, um sie auf höchstem Niveau zu beobachten. (Foto: Nicolas Moor)

Chance für junge Talente

Aufgrund der unterschiedlich endenden Meisterschaften in den verschiedenen internationalen Ligen werden einige erfahrene Leistungsträgerinnen den Trainingsbetrieb mit dem Nationalteam erst zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen. Lauren Bertolacci nutzt die Gelegenheit bewusst, um insbesondere auf der Aussenposition mehrere junge Spielerinnen aufzubieten, sie auf dem Elite-Niveau zu beobachten und ihnen eine Chance für eine mögliche definitive Selektion zu bieten.

Laura Dervisaj-Künzler muss auf Nationalteam-Einsatz verzichten

Nach einer kräftezehrenden und physisch wie mental fordernden Saison in der italienischen Liga hat sich Leistungsträgerin Laura Dervisaj-Künzler dazu entschieden, diesen Sommer auf die Einsätze im Nationalteam zu verzichten. Mit Blick auf die kommende Saison und ihre neue vertragliche Verpflichtung trägt Dervisaj-Künzler eine hohe Verantwortung, ihrem neuen Klub in Bestform zur Verfügung zu stehen. Um nachhaltig schmerzfrei zu bleiben, muss die Aussenangreiferin die kommenden Monate nutzen, um kleinere Blessuren vollständig auszuheilen. Ziel ist es, den Sommer für einen gezielten physischen und mentalen Formaufbau zu nutzen, um topfit in die neue Saison zu starten.

Foto: Stéphanie Humbert-Wenker

Swiss Volley, 25.03.2026

Volleyball Nationalteam Frauen