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«Ich bin sehr stolz darauf, mein Land vertreten zu dürfen»

Zuspieler Lucas Ineichen vertritt die Schweiz erstmals an einem internationalen Turnier. Er erzählt, was dies für ihn bedeutet und was sich das Team für die European League vorgenommen hat.

Der 185 Zentimeter grosse Zuspieler von Lausanne UC, Lucas Ineichen, war bereits 2024 im Training mit dem Schweizer Nationalteam mit dabei, nun hat es aber erstmals für das definitive Aufgebot gereicht. Eine grosse Sache für Lucas: «Es war immer mein Ziel, eines Tages ins Schweizer Nationalteam aufgenommen zu werden. Ich bin sehr stolz darauf, mein Land vertreten zu dürfen», so der Waadtländer. Für Lucas ist diese Nominierung eine Bestätigung für all die Arbeit, die er in den letzten Jahren ins Volleyball gesteckt hat und obendrein eine tolle Gelegenheit, um sich weiterentwickeln zu können. Auch vom Team ist der Lausanner begeistert: «Das Trainingsniveau ist sehr hoch und wir haben ein hervorragendes Team!», schwärmt er.

«Wir alle werden unser absolut Bestes geben, um den Fans ein grossartiges Spektakel zu bieten.»

Lucas Ineichen

Grosse Vorfreude auf die Heimspiele in Kriens

Diese Woche startet die erste Tranche der European League, nächste Woche findet dann das zweite Turnier vor Heimpublikum in der Pilatus Arena in Kriens statt. Darauf freut sich Lucas sehr: «Ein Heimspiel ist immer etwas Besonderes, für das eigene Land umso mehr. Die Halle sieht fantastisch aus, und wenn sie gefüllt ist, wird auch die Stimmung grandios sein!»

Wie bei jedem Wettkampf, so Lucas, sei das Ziel, so weit wie möglich zu kommen. Vor allem aber wollen er und sein Team Volleyball auf hohem Niveau spielen und sich gemeinsam weiterentwickeln. Eines verspricht Lucas allen Zuschauerinnen und Zuschauern: «Wir alle werden unser absolut Bestes geben, um den Fans ein grossartiges Spektakel zu bieten.»

Foto: Adrian Knecht

Und das Privatleben?

Normalerweise hat Lucas eine längere Trainingspause im Sommer. Nun steht nicht nur die European League an, sondern auch noch die EM im September. Kein Problem für ihn: «Ich habe zwar weniger Pausen als sonst, habe aber trotzdem einen Monat Urlaub auf den Philippinen zusammen mit meiner Freundin geniessen können.» Das Leben eines Profisportlers zu führen, sei für den Zuspieler schliesslich schon immer ein Traum gewesen. Im Juli gibt es für Lucas dann eine Pause, um neue Energie zu tanken. Was das Studium angeht, so steht er auf der Warteliste für die Pädagogische Hochschule – «Das macht dieses Jahr zum idealen Zeitpunkt, um mich voll und ganz dem Volleyball widmen zu können.»

Foto: Adrian Knecht

Swiss Volley, 02.06.2026

Volleyball Nationalteam Männer