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Optimierung der Web-Infrastruktur

"IT-Projekte werden nur dann umgesetzt, wenn die dafür nötigen Geldmittel zur Verfügung stehen."

Martin Deubelbeiss, Leiter Finanzen & Administration von Swiss Volley

In den letzten Wochen und Monaten wurde die Web-Infrastruktur von Swiss Volley einer umfangreichen Überarbeitung unterzogen. Dabei kam es zwischenzeitlich auch zu gewissen Engpässen bezüglich Erreichbarkeit der Webseite. Martin Deubelbeiss, der als Leiter Finanzen und Administration bei Swiss Volley für die IT-Infrastruktur verantwortlich zeichnet, gibt im Kurzinterview Auskunft über den Stand der Arbeiten und die umgesetzten Neuerungen.

 

Martin Deubelbeiss, welche Arbeiten wurden in den vergangenen Monaten durchgeführt?
Nach Abschluss der Indoorsaison haben wir gemeinsam mit unserem IT-Partner Clicsoft begonnen, sämtliche Webanwendungen auf neue Server zu transferieren. Dazu gehört einerseits natürlich die Webseite selbst. Andererseits waren aber auch die beiden webbasierten Anwendungen MyVolley/MyIndoor, über die die Indoor-Lizenzen, alle Spielpläne der nationalen Ligen sowie die Spielpläne von sechs Swiss Volley Regionen erstellt und verwaltet werden, sowie MyBeach, die zur Verwaltung der Beachlizenzen, Setzlisten und Beachturniere verwendet wird, vom Umzug betroffen.

 

Was sind die Gründe für diesen Umzug auf andere Server?
Technisch gesehen ist es grundsätzlich ein Wechsel von statischen Servern auf eine virtualisierte Serverinfrastruktur. Da unser bisheriger Hostingpartner keine virtualisierten Server anbietet, ging dies einher mit einem Anbieterwechsel. Die neue Infrastruktur hat zwei Vorteile: einerseits entspricht sie dem neuesten Stand der Technik und Sicherheit, andererseits können wird dadurch die jährlichen Kosten um mehrere Tausend Franken senken.

 

Nach dem Umzug kam es allerdings vereinzelt zu Ausfällen der Webseite. Gehen die Einsparungen auf Kosten der Verfügbarkeit?
Auf keinen Fall! Unser Grundsatz war von Anfang an, dass die Verfügbarkeit und die Performance der Webseite durch den Umzug nicht beeinträchtig werden darf. Natürlich haben wir alle Anwendungen zunächst auf Testservern so lange geprüft, bis alles reibungslos lief. Im Livebetrieb sind dann aber trotzdem noch vereinzelte Probleme aufgetreten, die wir im Testmodus nicht hatten. Mittlerweile laufen aber alle drei Applikationen stabil, die Performance entspricht allerdings noch nicht unseren Vorstellungen. Dies sollte jedoch nach der Migration der Webserver sichergestellt sein. Man darf nicht vergessen, dass die Swiss Volley Webseite jedes Jahr Zugriffsraten im hohen zweistelligen Millionenbereich verzeichnet. Zu Spitzenzeiten ist der Datentraffic also enorm hoch, serverseitig muss dies aber problemlos bewältigt werden können. Der Flaschenhals bezüglich Datenübertragung und Zugriffszeiten entsteht eher durch das Netz seitens der Netzanbieter und WLAN- oder Endgeräten und nicht zwingend durch unsere Serverlandschaft.

 

Welche weiteren IT-Projekte stehen noch an?
Einerseits wird die komplette Webseite auf ein responsives Design umgestellt, d.h. die Webseite wird für die Anzeige auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets optimiert. Davon ausgenommen sind einzig die zusätzlichen Applikationen MyBeach und MyVolley/MyIndoor, weil sie programmiertechnisch veraltet sind und deshalb schlicht nicht umgestellt werden können. Allerdings werden diese Applikationen im Zuge des Projekts „Volley IT 2.0“ voraussichtlich bis  Ende 2018 durch eine neue Lösung ersetzt, die dann auch auf dem neuesten technischen Stand und somit natürlich responsive sein wird. Wichtig ist aber auch, dass IT-Projekte grundsätzlich nur dann umgesetzt werden, wenn die dafür nötigen Geldmittel zur Verfügung stehen.

 

 

 

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Kategorie: Swiss Volley