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Nationale Talentsichtungen 2015

Im Kurzinterview erklärt Johannes Nowotny, Jugend-Nationaltrainer und Nachwuchskoordinator Frauen bei Swiss Volley, was er von den nationalen Talentsichtungen 2015 erwartet.

Johannes Nowotny, Nationaltrainer U17 und Nachwuchskoordinator Frauen bei Swiss Volley

Johannes Nowotny, du hast gemeinsam mit Marco Fölmli (Nachwuchskoordinator Männer) das neue Sichtungskonzept HEART initiiert. Was muss man sich darunter vorstellen?
Die Swiss Volley Talentsichtungen gibt es nun seit einigen Jahren. Dieses Jahr haben wir von Verbandseite aus versucht, mit dem Projekt HEART mehr Werbung für die Sichtungen zu machen. HEART ist ein einfacher Talentcheck, der für die Trainerinnen und Trainer, Spielerinnen und Spieler sowie die Clubs gedacht ist. Es ist ein einfaches Werkzeug, mit dem das „Talent“ einer Spielerin bzw. eines Spielers beurteilet werden kann, und umfassst die fünf Kernbereiche körperliche Voraussetzungen, Athletik, Wille, Umfeld und aktuelles Können. Die Erfahrungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass vor allem die ersten drei Punkte, also körperliche Voraussetzungen, Athletik und Wille, von vielen Trainern und Spielern kaum als talentrelevant betrachtet wurden.

 

Was erhoffst du dir von den kommenden nationalen Sichtungen, die im Frühling an zwölf Standorten in der ganzen Schweiz stattfinden werden?
Die Erwartungen sind ganz klar höher als in den letzten Jahren. Wir hoffen, viele neue Talente zu entdecken, die dem Volleyballsport eine hohe Priorität in ihrem Leben einräumen.

 

Welche Spielerinnen und Spieler sollen sich für die nationalen Sichtungen anmelden bzw. welche Spielertypen möchtest du dort sehen?
Wie im HEART-Talentcheck ausgeführt, ist für uns das Potenzial der Spielerinnen und Spieler in den Altersstufen SAR und Jugend sehr wichtig, also U15 bis U17. Am liebsten würde ich dort viele Spielerinnen und Spieler sehen, die gross und athletisch sind und viel Ehrgeiz mitbringen. Einige Spielerinnen und Spieler sollten mich zudem technisch und taktisch verblüffen.

 

Was erwartet die Spielerinnen und Spieler an den Sichtungen?
Die Sichtung ist normiert, so dass an allen Standorten die gleichen Tests und Übungen durchgeführt werden. Zuerst erfolgt ein athletischer Check-up, danach wird – teils durch analytische Übungen, teils durch Spielformen – die Ballkontrolle sowie das taktische Können der Spielerinnen und Spieler getestet. Die Details können auf www.volleyball.ch nachgelesen werden – das ist kein Geheimnis. Neu ist, dass wir in diesem Jahr als Pilotversuch auch erstmals das biologische Alter mittels Mirwald-Methode messen. Wir hoffen, dass wir damit in Zukunft eine präzisere Einstufung und Beurteilung unserer Talente vornehmen können.

 

Mehr Informationen zu den nationalen Talentsichtungen

 

 

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Kategorie: Volleyball Swiss Volley