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Weiterer Amriswil-Erfolg gegen Näfels

In der NLA der Männer gewann Titelverteidiger Amriswil das Spitzenspiel gegen Leader Näfels mit 3:0. Zu einem nicht erwarteten 3:1-Auswärtserfolg kam Luzern bei Geheimfavorit Chênois.

Amriswil behielt damit auch im zehnten Derby in Folge die Oberhand. Der letzte Sieg der Glarner resultierte Anfang 2016, als sich Näfels im Cup-Halbfinal in der "Höhle des Löwen" mit 3:2 durchgesetzt hatte. Lange hatte es allerdings nicht nach einem klaren Erfolg des Titelverteidigers ausgesehen. Die Glarner lagen nämlich vor gut 700 Zuschauern sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang zwischenzeitlich klar voraus, verloren aber schliesslich doch noch zweimal mit bloss zwei Punkten Differenz. Die Gäste liessen sich aber auch darob nicht entmutigen und konnten im dritten nach einem 11:16-Rückstand zum 21:21 ausgleichen. Erneut schien jeder Ausgang möglich, aber auch diesmal setzten sich mit drei Punkten in Serie schliesslich doch noch die kaltblütigeren Thurgauer durch.

Weiterhin nicht auf Touren kommt Chênois, das sich auf diese Saison hin deutlich verstärkt hat, bislang für seine zumeist guten Leistungen aber mit bloss drei Punkten schlecht bezahlt war. Gegen Volley Luzern zogen die Genfer nun aber einen schlechten Tag ein. Sie starteten zwar stark und entschieden den ersten Durchgang gleich mit 25:18 zu ihren Gunsten. Bereits im zweiten lagen dann aber meist die Gäste vorne, die sich schliesslich auch knapp mit 25:23 durchsetzten. Chênois geriet darob völlig aus dem Konzept und schlug sich in der Folge mit seiner hohen Fehlerquote praktisch selbst. Die Innerschweizer nahmen die Geschenke gerne an und entschieden die Partie schliesslich absolut verdient zu ihren Gunsten.

Zu den erwartet klaren 3:0-Heimsiegen kamen dagegen der Lausanne UC und Schönenwerd. Die Waadtländer stiessen gegen Uni Bern zwar auf mehr Widerstand als erwartet und lagen gegen den Aufsteiger sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang zwischenzeitlich zurück. In den entscheidenden Phasen war das Heimteam aber jeweils wieder mit voller Konzentration dabei und übernahm dank diesem nie gefährdeten Erfolg letztlich ohne Problem die Tabellenspitze.

Noch deutlicher fiel der Erfolg von Schönenwerd gegen Einsiedeln aus. Die Schwyzer hofften auch im zwölften Anlauf seit dem NLA-Aufstieg vor vier Jahren vergeblich auf etwas Zählbares gegen die Solothurner. Das Heimteam konnte sogar mehreren jungen Kaderspielern Einsatzmöglichkeiten geben, ohne dass der Gegner deren fehlende Routine hätte ausnutzen können.

Im Rahmen der Wochenend-Doppelrunde steht am Sonntag auch noch der 6. Durchgang auf dem Programm.

Kategorie: Volleyball