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Galina Schaan punktet auch gegen Aesch-Pfeffingen

In der NLA der Frauen überraschte Aufsteiger Galina Schaan gegen Leader Aesch-Pfeffingen ein weiteres Mal positiv und holte bei der 2:3-Heimniederlage auch gegen den Leader einen Punkt.

Die Liechtensteinerinnen waren bereits bisher der Tiebreak-Spezialist schlechthin - aus den drei ersten NLA-Partien hatten ein 3:2-Heimsieg gegen Düdingen sowie zwei Niederlagen mit dem gleich Skore resultiert. Dass auch gegen Leader Aesch-Pfeffingen ein Punkt resultieren würde, hätte aber vor dem Spiel wohl selbst beim Aufsteiger kaum jemand erwartet. Galina agierte allerdings von Beginn weg ohne unnötigen Respekt und vergab bereits im ersten Durchgang (24:26) einen Satzball. Der zweite ging dann gleich mit 25:18 an das Heimteam, das sich zudem auch durch den neuerlichen Satzrückstand nicht beirren liess. Aesch-Pfeffingen lag zwar im vierten Durchgang erneut meist klar vorne, vermochte aber sogar drei Matchbälle nicht zu nutzen, weshalb die Liechtensteinerinnen gleich mit ihrer ersten Chance noch das Tiebreak erzwangen. In diesem konnten die Baselbieterinnen aber endlich ihre volles Leistungsvermögen abrufen und entschieden die Partie schliesslich mit einem deutlichen 15:5 doch noch zu ihren Gunsten.

Volero hat sich erwartungsgemäss rasch von seiner überraschenden 2:3-Auftaktniederlage in Schaffhausen erholt. Die Zürcherinnen liessen dem Ende ihrer mehrjährigen Siegesserie einen 3:1- und zwei 3:0-Siege folgen und blieben nun auch in Neuenburg ohne Satzverlust. Das wegen verletzungsbedingter Absenzen nicht in Bestbesetzung angetretene Heimteam konnte sich nie auch nur die Chance auf einen Satzgewinn ausrechnen und musste die Überlegenheit des mit diesem Erfolg zu Leader Aesch-Pfeffingen aufgeschlossenen Volero neidlos anerkennen.

Zu einem im Kampf um die Playoff-Plätze wichtigen Auswärtserfolg kam Lugano in Cheseaux. Die Waadtländerinnen, die letzte Saison gegen den damaligen Aufsteiger noch alle drei Direktbegegnungen mit 3:1 gewonnen hatten, waren allerdings zumindest während den beiden ersten Sätzen ein ebenbürtiger Gegner. Als nach dem Auftakt-22:25 aber auch der zweite Durchgang knapp verloren ging (23:25), war es um die Moral von Cheseaux geschehen. Die Tessinerinnen nutzten das Nachlassen des Gegners kaltblütig aus und entschieden die Partie schliesslich noch klar zu ihren Gunsten.

Im ersten Teil der 5. Runde waren am Freitagabend Düdingen bei Franches-Montagnes und Kanti Schaffhausen bei Köniz zu allerdings hart erkämpften 3:1-Auswärtserfolgen gekommen. Im Rahmen der Wochenend-Doppelrunde stehen zudem am Sonntag auch noch die fünf Partien des 6. Durchgangs auf dem Programm.

Kategorie: Volleyball