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Lösbare Aufgaben für Schweizer Frauenteams

Die Schweizer Beachvolleyballerinnen erhielten für die WM in Wien schwierige, aber lösbare Aufgaben zugeteilt. Nina Betschart und Tanja Hüberli führen die Gruppe J sogar an.

Betschart/Hüberli, die am Samstag in Porec erstmals in dieser Saison an einem World-Tour-Turnier um die Medaillen spielten, werden die WM als Nummer 10 in Angriff nehmen. Härteste Gegnerinnen dürften die Kanadierinnen Brandie Wilkerson/Heather Bansley sein. Die weiteren beiden Duos aus Südamerika liegen in Reichweite der Innerschweizerinnen.

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré wurden nicht den formstärksten Teams des Jahres zugelost. Gleichwohl trifft die Nummer 13 des Turniers gleich auf zwei renommierte Duos aus Brasilien. An der Seite von Agatha holte Barbara Seixas im letzten Jahr in Rio de Janeiro Olympia-Silber. Dazu wurde Barbara ein Jahr davor in den Niederlanden an der Seite von Agatha Weltmeisterin - durch einen Sieg gegen ihre aktuelle Partnerin Fernanda und Taiana Lima.

Taiana spielt seit Ende des letzten Jahres mit Elize Maia zusammen und wird zweite starke Gruppengegnerin von Heidrich/Vergé-Dépré sein. Als krasse Aussenseiterinnen der Gruppe H gelten Liocadia Manhica/Vanessa Muianga aus Mosambik.

An den elften globalen Titelkämpfen wird erstmals kein Schweizer Männerduo starten dürfen. Im Jahresranking, das für die Qualifkations- und Setzliste massgebend ist, gehören keine Vertreter von Swiss Volley den Top 23 an. Ebenso wenig gab es trotz Rang 4 von Nico Beeler/Marco Krattiger Mitte Juni in Den Haag einen der vier europäischen Quotenplätze oder eine Wildcard für die Schweiz.

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Kategorie: Beachvolleyball