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Detail - Archiv
25.06.07 14:31 FIVB News
Der Volleyball Weltverband FIVB hat sich vor längerer Zeit von seinem General Manager Jean-Pierre Seppey getrennt. Jean-Pierre Seppey hat nun einen Parallelverband gegründet (FIABVB). Die FIABVB ist weder vom IOC noch vom FIVB anerkannt. Weil Jean-Pierre Seppey Schweizer ist und der Sitz der FIABVB in Lausanne entwickelt der Verband vor allem in unserem Land Aktivitäten. Insbesondere läuft die nicht homologierte internationale Beachvolleyball Tour „Proseries“ unter dem Dach der FIABVB. Neu haben wir gehört will die FIABVB auch Regionen kontaktieren um Ligen zu übernehmen oder will künftig Indoor Volleyball Turniere organisieren.
Swiss Volley, alle Regionen, Vereine und Spieler/innen gehören gemäss den Statuten zum einzig offiziellen Verband, dem FIVB. Das heisst, alle Regionen, Vereine oder Spieler/innen welche an einerVeranstaltung oder Meisterschaft der FIABVB teilnehmen, müssen mit Sanktionen des FIVB rechnen. Der FIVB wird seine Sanktionen via SwissVolley durchsetzen.
Achtung!
- Spieler/innen
die an den Proseries teilnehmen müssen mit einer Sperre im Indoor und
Beachvolleyball von 1 Jahr rechnen! Und zwar auch in der nationalen
Indoor Meisterschaft!
- Vereine
oder Regionen welche Meisterschaften oder Turniere unter dem Dach der
FIABVB organisieren oder daran teilnehmen müssen mit Sanktionen vom
FIVB rechnen. Bis jetzt haben wir keine Kenntnisse davon was der FIVB
in diesen Fällen für Sanktionen vorsieht. Wir gehen aber davon aus,
dass mit Ausschlüssen zu rechnen ist.
Es ist keine schöne Geschichte. Es ist ein Machtkampf zwischen FIVB und FIABVB welcher auf dem „Buckel der Kleinen“ ausgetragen wird. Die Geschichte im Sport hat gezeigt, dass Parallelverbände keinen Sinn machen. Swiss Volley steht 100% hinter dem FIVB. Bei Fragen stehen Roger Schnegg, Direktor Swiss Volley oder ich persönlich gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Christoph Stern
Präsident Swiss Volley
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